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Seligenstädter Hymne

Strophe 1:
Suchst Du Frohsinn Heiterkeit, dann rat ich Dir,
lieber Jüngling sei gescheit und folge mir
In ein kleines Städtchen,
Mit charmanten Mädchen,
s’ist vom Paradies ein Stück,
Dort fand ich auch mein Glück.

 

Refrain:
Selig sei die Stadt genannt.
So rief einst Kaiser Karl.
Als er seine Tochter fand,
Nach banger Seelenqual.
Junge sel’ge Herzen,
Singen, tanzen, scherzen,
Hast Du einmal sie geseh’n,
Du wirst gesteh ‘n:

Selig sei die Stadt genannt,
Perle Du am Main, Nirgendwo im deutschen Land,
Kannst Du so glücklich sein.
Bier von Glaab und Fecher
Trinken frohe Zecher.
Darum stimmt alle ein:
Hoch Seligenstadt am Main.

 

Strophe 2:
Sieh Dir mal genauer dieses Städtchen an
Denn in seiner Mauer war manch großer Mann.
Stell Dich auf den „Dalles“
Dort erfährst Du alles
Von Einhard und von Grünewald
Und Du verstehst dann bald.

 

Refrain:
Selig sei die Stadt genannt.
So rief einst Kaiser Karl.
Als er seine Tochter fand,
Nach banger Seelenqual.
Junge sel’ge Herzen,
Singen, tanzen, scherzen,
Hast Du einmal sie geseh’n,
Du wirst gesteh ‘n:

Selig sei die Stadt genannt,
Perle Du am Main, Nirgendwo im deutschen Land,
Kannst Du so glücklich sein.
Bier von Glaab und Fecher
Trinken frohe Zecher.
Darum stimmt alle ein:
Hoch Seligenstadt am Main.  

 

Strophe 3:
Sah ich doch so manchen Ort, in Fern und Nah‘.
Niemals zieht’s mich von Dir fort, Stadt der Basilika.
Spür ich einst mein Ende,
Himmelwärts mich wende,
Ehe ich dann scheiden muss,
Gilt Dir mein letzter Gruß

 

Refrain:
Selig sei die Stadt genannt.
So rief einst Kaiser Karl.
Als er seine Tochter fand,
Nach banger Seelenqual.
Junge sel’ge Herzen,
Singen, tanzen, scherzen,
Hast Du einmal sie geseh’n,
Du wirst gesteh ‘n:

Selig sei die Stadt genannt,
Perle Du am Main, Nirgendwo im deutschen Land,
Kannst Du so glücklich sein.
Bier von Glaab und Fecher
Trinken frohe Zecher.
Darum stimmt alle ein:
Hoch Seligenstadt am Main

Text: Ernst Debertin †